Scrum

Scrum Transition mit Infineon Technologies

Die Infineon Technologies AG bietet Halbleiter- und Systemlösungen an, die drei zentrale Herausforderungen der modernen Gesellschaft adressieren: Energieeffizienz, Mobilität sowie Sicherheit.

Nach einem ersten Pilot-Team mit Scrum führten die beeindruckenden Entwicklungsergebnisse und die Begeisterung der Mitarbeiter zu der Entscheidung, Scrum flächendeckend in einem Infineon Geschäftsbereich einzuführen.

Das Konzept von improuv überzeugte und passte sehr gut zur Infineon-Kultur. 

Jedes Team konnte in einem Health-Check Workshop seine agilen Praktiken bewerten und diskutieren.

Danach wurden Verbesserungen in einem kontinuierlichen Dialog geplant, überprüft und angepasst. In vielen weiteren Workshops und Coaching Sessions mit Teams, Scrum Mastern und Product Ownern und schrittweisen Verbesserungen wurde Scrum in einem Infineon Geschäftsbereich verankert — der  innerhalb des Unternehmens mittlerweile das Kompetenzzentrum für Agile Entwicklung ist.

Nach einem halben Jahr waren erste Erfolge sichtbar, nach zwei Jahren arbeiten alle Teams zuverlässig und souverän nach Scrum.

Die Koordination ist einfacher geworden, Stakeholder sind hochzufrieden und loben die Zuverlässigkeit, die Teams nutzen die Freiräume mit Ideen für Verbesserungen und Innovationen.

Zum Gelingen beigetragen haben:

  • Assessment und Scrum Healthcheck, der die Meinung und Beteiligung aller Mitarbeiter berücksichtigt hat
  • Scrum Transition Team aus internen Vertretern und externen Coaches, das den Change-Prozess mit Scrum iterativ steuerte
  • Scrum Trainings für Manager, Scrum Rollen und Team-Mitglieder
  • Externe Beratung und Coaching von Scrum Mastern und Product Ownern.
  • Interne Scrum Community mit Veranstaltungen und Erfahrungsaustausch

Andreas Groß, Holger Neumann, Peter Morguet, Sylvia Wössner — Infineon Technologies
Angelika Drach, Christoph Mathis, Daniel Zappold, improuv

Scrum und agile engineering ersetzen Wasserfall-Methoden 

Das Einführen von Scrum in einem etablierten und bisher nach einem  Wasserfallmodell arbeitenden Entwicklungsteam können wenige Unternehmen aus eigener Kraft schaffen: zu tief greifend sind die Änderungen an gewohnten Abläufen und Methoden.

Bei secunet erfuhren wir, dass wir zunächst nicht das gesamte Potenzial von Scrum heben konnten, auch wenn die Beteiligten geschult wurden und sich umfangreich auf die Umstellung des Entwicklungsprozesses vorbereitet haben.

Zur schnellen Optimierung des Scrum-Einsatzes waren ein geschulter Blick von Außen, die Problemlösungskompetenz aus einer Vielzahl von Projekten sowie ein Werkzeugkoffer voller erprobter Methoden das Mittel der Wahl. Ein Grund, improuv als Scrum Coaches und Software-Entwickler an Bord zu holen.

Durch kontinuierliches Coaching von über  3 Monate konnten wir die Zusammenarbeit verbessern und ein gemeinsames Verständnis im Team entwickeln.

Am Ende wurde erreicht, dass in einem komplexen Projekt unter enormem Zeitdruck alle Projektziele ohne Reibungsverluste perfekt erfüllt wurden.

Die gesetzten Impulse waren nachhaltig sichtbar, so dass wir uns entschieden haben, bei einem weiteren Team Scrum einzuführen. 

Parallel zur Verbesserung der Zusammenarbeit mit Scrum haben wir die Software unserer Java-Server basierten Systeme durch neue Testmethoden verbessert. Durch die Einführung von Pairing, TDD, ATDD mit FitNesse und Selenium, sowie Jenkins konnten wir die Code-Qualität und Entwicklungsgeschwindigkeit erheblich steigern. Sebastian Heglmeier hat als unermüdlicher Treiber die Test-Methode verbessert und konsequent Pairing im Team vorangetrieben.

Martin Fechtelhoff, secunet Security Networks

Scrum für die Softwareentwicklung

improuv unterstütze ab August 2014 bei der Einführung von Scrum in der Softwareentwicklung.

Zielsetzung war die Konzentration auf Neuentwicklungen, das Schaffen von Transparenz, eine Steigerung der Softwarequalität sowie der Kundenzufriedenheit. Intern sollten klare Vorgehensweisen etabliert werden.

Die Kaltenbach Gruppe ist weltweit in der Metallbearbeitung für Kunden aus der Metallerzeugung, Metallbau, Maschinenbau, Anlagenbau, Stahlhandel, Fahrzeugbau tätig.

Vorgehen

Unser Fokus lag zum einen auf dem methodischen Vorgehen nach Scrum, sowie auf Teamentwicklung und dem Aufbau technischen Know-hows. Dabei haben wir darauf geachtet, alle Beteiligten im Prozess mitzunehmen und konnten dadurch flexibel auf die Bedürfnisse von Kaltenbach eingehen:

  • Entscheider-Workshop (Abteilungsleiter, Mitarbeiter und Führungsebene), mit dem Ziel eines gemeinsamen Verständnisses und einer gemeinschaftlichen Entscheidung für Agil.
  • Begleitung des ersten Scrum Teams durch einen unserer Coaches (Hedi Buchner)
  • Durchführung eines 2-tägigen Einführungsworkshop mit Scrum Simulation und Training
  • Product Owner Coaching und Erstellung einer Story Map
  • Begleitung des Teams bei den ersten Sprints
  • Technik Workshop zu „Continuous Integration“ und TDD (Test Driven Development)
  • Retrospektive auf die Einführung und die nächsten Schritte

Während der Scrum-Einführung haben wir immer darauf geachtet, mit allen im Austausch zu stehen, da die Einführung von Scrum auch hier nicht nur ein einzelnes Team, sondern das ganze Unternehmen betraf. Dies erreichten wir durch:

  • gemeinsame Reviews
  • Erarbeitung von User Stories gemeinsam mit den Schnittstellenabteilungen
  • sowie Transparenz über den Verlauf und die Auswirkungen der Scrum-Einführung und
    dem Aufbau einer offenen Atmosphäre für Feedback.

Was wurde erreicht?

  • Im Team findet jetzt Wissenstransfer statt.
  • Durch den Wissenstransfer kann das Team flexibler agieren.
  • Die Zusammenarbeit im Team ist besser.
  • Gestiegene Mitarbeitermotivation: „Scrum ist toll, weil am Ende des Sprints Ergebnisse da sind.“ (Teammitglied)
    Bessere Software-Qualität
  • User Stories und Akzeptanzkriterien helfen dem Team, strukturierter und effektiver zu arbeiten.
  • Innerhalb des Teams herrscht mehr Transparenz in der Zusammenarbeit.

Mit Unterstützung durch improuv werden nun über flexibleres und strukturiertes Vorgehen schneller sichtbare Ergebnisse erzielt.

Rainer Senft, Kaltenbach

Hedi Buchner

Scroll to Top